[v.20, ...et puis je fume]
she wanted to save it but she lost:/:so she never goes out without a pen

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THE STORYS.
on 2003


the storys...


schmerzhaft gefühlsresistent

eine stunde ist vergangen und nichts rührt sich. kein wort. kein herzhaftes lachen. nichts. 2 stunden sind vergangen. küsse, nur um die triebe zu befriedigen. aber kein wirkliches lebenszeichen. er erhebt sich steht auf. ein aufbruch? er zögert und setzt sich wieder hin. diesmal mit dem rücken zu seiner einzig wahren und doch kein ausdruck von liebe. sie registriert jeden einzelnen seiner körperausdrücke. es bedrücken sie fragen, doch sie hat nicht die kraft zu sprechen. wie zum beispiel,habe ich mich verändert?. wenn eine frau soetwas fragt, dann meint sie es nicht in dem sinne. es heißt eher soetwas wie:hat sich unsere beziehung zueinander verändert? haben wir uns auseinander gelebt? doch, wie sollte sie es ihm deutlich machen. er wird immer nervöser. was soll dieses theater? spielst du mit mir? wer ist dieser kerl, der dich ständig anruft? aber auch ihm verschlägt es die sprache. es ist einfach eine drückende atmosphäre. es fehlt förmlich die luft zum reden. nach einer weiteren halben stunde ohne fasst sie schließlich den mut und fragt ihn, der ihr immer noch den rücken zudreht:

sie:sag mal, habe ich mich verändert?

sie spürt wie ihr die last vom rücken fällt. feiert sich schon als siegerin. doch stolz ist sie nicht. sie sieht, wie er sich ganz starr zu ihr dreht mit einem blick, der von angst gezeichnet ist. panik. er denkt: warum fragt sie das? ist es aus? sie ist so seltsam in letzter zeit, aber ich kann doch nicht die volle wahrheit sagen. sie wäre furchtbar verletzt. und am ende würde sie meinen, wir passen nicht mehr zusammen...

er :wieso?

sie:nunja, es ist mir in letzter zeit aufgefallen. und anderen menschen auch. da ist es doch komisch, dass du, den das am meisten betrifft, scheinbar nichts registriert hast.also?

er:mh,ja ein bißchen.

und sie hat somit die antwort auf die frage, die sie damit eigentlich nur ausdrücken wollte. es hat sich etwas zwischen ihnen geändert.


rainy tears

man ignoriert sich. beide wissen, das irgendwas nicht stimmt. sie haben NICHT dazu gelernt. und genau das war ihr fehler. es wurde wieder geschwiegen.
sie:mh,tschüß
(ERSTE WORTE SEIT HERZLOSER BEGRÜßUNG)sie startet gar nicht den versuch ihn zu küssen. es wäre falsch.
er:pff,tschüß... und verzieht das gesicht.
natürlich tut es ihr weh, aber die gedanken in ihrem kopf sortieren sich in rasender geschwinidgkeit und sie kommt zu dem entschluss: einfach gehen. kalt sein. "das kann ich auch". sie beißt sich auf die unterlippe und geht schnellen schrittes los. in der ferne hört sie:hey, warte mal, hey! bitte...
und sie dreht sich um und er steht vor ihr. mit einem sehr gestellten lächeln auf dem gesicht. sie will sich umdrehen, er aber nimmt ihre hand und sie gehen gemeinsam den langen gang entlang. ihr blick schweift aus dem fenster und sie überlegt wie oft sie schon so dort lang gegangen ist und wie oft dies in zukunft geschehen wird. sie spürt seine blicke, doch sie MUSS sie ignorieren. einfach um ihn zu schützen. der gang kommt ihr wie ein ewiger tunnel vor. draußen löst sie sich schnell von seiner hand, muss ja schließlich den schirm aufspannen, denn es regnet bindfäden. ihre blicke streifen sich, doch ihre worte sind stumm.
er: ich muss jetzt hier lang. wieder dieses lächeln. ein bedeutungsloser kuss. er hält sie fest, ganz fest. weil er in dem moment spürt, wenn er nicht hinterhergegangen wäre, würde er nicht ruhig, sondern ungewiss sein. er erwartet eine aufklärung. unaufgefordert. der regen wird stärker und die bücher unter ihrem arm schwerer.
sie: mein bus fährt gleich. ich muss mich beeilen. sie dreht sich um und merkt, wie ihre füße sich nicht bewegen wollen. sie schaut ihn nochmal an. schaut in sein trauriges gesicht. liest aus seinen augen "warum tust du mir das an?"sie hebt die hand, demonstriert ihm sein gequältes lächeln und geht."NICHT WEINEN,sei stark" sie zieht den schirm tief vors gesicht. aber der regen ist ihr egal. sie hat es nicht geschafft. keine stärke bewiesen. aber es ist ihr fast egal in dem moment. weinend geht sie über den hof. menschenmassen kommen ihr entgegen. sie hat das gefühl, alle schauen sie an. aber zum glück regnet es ja... und es schmerzt unheimlich doll.

dein duft in meinem bett

ich frage mich, ob du manchmal noch abends in deinem bett liegst und über die sachen nachdenkst, die dir so oft den kopf zerbrochen haben und dich vom einschlafen abhielten. so wie manches mal bei mir.
ich frage mich, ob deine erinnerung an gemeinsam erlebtes noch so wach ist, wie bei mir. wenn ich manchmal deinen geruch einatme, obwohl du nicht in meiner nähe bist. es verwirrt mich. ich frage mich, ob ich eigentlich merke, wenn ich etwas falsch gemacht habe. und, warum ich gestern nicht einschlafen konnte.



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